Philipp erobert Nigeria

malaria 2 und anderes

hallo miteinander,

erst einmal wuensch ich natuerlich an dieser stelle kathi und chrissi, die heute nach kamerun geflogen sind, alles alles gute, eine gute reise und viel glueck in meinem nachbarland. 1 jahr is dann halt schon nochmal mehr als nur en halbes. in diesem sinne, haltet die ohren steif (die beiden haben auch eine website, den link gibts im gaestebuch bei chrissis letztem eintrag).

nun zu mir: die malaria hab ich soweit besiegt, obwohls dann schon nochmal en harter kampf war. den letzten eintrag hatt ich ja am samstag geschrieben letzte woche, und da sahs morgens auch noch wie gesagt relativ gut aus. ich bin ja sogar am freitag davor zum arbeiten gegangen - was ich aber nicht haette machen sollen, wie sich heruasstellte dann. am samstag abend, sonntag und montag hatt ich dann kopfweh wie sau und die malaria kam dann im prinzip erst so richtig, also bitte, wenn ihr jemals malaria kriegen solltet: einbfach zu hause bleiben, nichts tun, wirklich nichts, auch wenn man sich eigentlich gut fuehlt, schlafen, wasser trinken, das isses. bis montag hatt ich dann die malariatabletten genommen, und dienstag hats dann angefangen besser zu werden, jeden tag en bisschen. laut meiner gastmutter, war dann zwar die malaria weg, aber natuerlich die  nachwirkungen von so ner infektion beschaeftigen einen dann schon noch en paar tage, sprich en bisschen kopfweh, en bisschen schlecht etc. (im prinzip so, als haette man am abend zuvor zuviel gezecht). bin dann auch bis donnerstag zu hause geblieben von der arbeit. soweit also zu meienr ersten malaria, wird sicher nicht die letzte sein.

nun was andres: meine gastmutter betreut so ne art christliche jugendgruppe (ja genau, die lokalen t.ixvaui, nur en bisschen groesser und aelter) mit welchen wir am samstag in ein fluechtlingslager hier in der naehe gefahren sind. dort leben ca.2000-3000 menschen aus westafrikanischen krisengebieten wie sierra leone und liberia zum teil schon seit 18 jahren. die jugendgruppe hat dort eine art projekt, in dem sie einem kleinen teil der leute dort handwerkliche sachen beibrringen wie kettenbasteln, drucken, solche dinge, die sie dann verkaufen um den fluechtlingen etwas selbst verdientes geld zu ermoeglichen. das eigentliche problem aber ist, das das fluechtlingslager, das von der nigeriansichen regierung und der uno gefuehrt wird, zum ende des jahres aufgeloest werden soll, da der eigentliche krieg in den heimatlaendern (hauptsaechlich eben liberia) seit 2 jahren vorbei ist. das heisst die leute muessen bis dezember des jahres eigentlich raus aus nigeria, die meisten wollen aber nicht zurueck, da sie in ihrem heimatland vor dem nichts stehen und nirgendswo hinkoennen. fuer viele ist nigeria (wie gesagt seit 18 jahren) die einzige heimat und im moment werden eben wege gesucht (oder auch eben nicht), den menschen einen dauerhaften aufenthalt zu ermoegloichen. unser besuch dort war auf jeden fall fuer alle teilnehmer eine sehr aufwuehlende sache.

ich weiss auch nicht, was im moment mit dem sms-ding los ist,. von manchen krieg ich was, von andren nich. also tut mir leid wenn nichts zurueck kam, eventuell hab ichs nicht bekommen.

in diesem sinne, ich hoffe euch gehts allen soweit gut, bis in 5 monaten,

philipp

13.10.08 19:04
 


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