Philipp erobert Nigeria

wasserfaelle, hochzeit und abschied

guten tag werte leser, die letzten 2 wochenenden waren randvoll mit spannenden akvitaeten. vor einer woche sind olli, pia und ich am freitag zu lisa nach oshogbo gefaren. en freund von lisas gastbruder hat uns direkt von ibadan mitgenommen, was sich allein schon gelohnt hat, denn der typ hatte einfach nur die dermassene glitters-mucke im auto (backstreet boys, etc.). am abend sind wir dann mit lisas gastbruder, keni, zum ersten mal in einen nigerianischen club gegangen und haben schon ordentlich gedanct muss man sagen. was natuerlich fuer alle anderen gaeste eine mords attraktion war. es war auf jeden fall ein sehr witziger abend. samstag sind wir auch dementsprechend muede aufgestanden, da wir nach ilesha fahren wollten um erstens die anderen (mirjam, esther und antonia) dort zu treffen und zweitens die ilesha - wasserfaelle zu bestaunen. die ilesha - wasserfaelle sind so was wie ne art touristenattraktion in der gegend, wobei natuerlich von touristen (bis auf uns) weit und breit keine spur war. es war aber ein sehr schoener ort im dschungel, und man konnte sogar unterhalb der wasserfaelle (die sich ueber mehrere stufen erstrecken, wo immer wieder eine art becken zum baden entsteht) ins wasser, was angesichts der uebelsten hitze sehr angenehm war. leider mussten wir am samstag abend dann schon wieder zurueck nach ibadan (wieder mit dem gleichen fahrer), da lisa mit ihrer gastfamilie nach lagos musste. die letzte woche war aber auch in der schule bzw. bei der arbeit sehr nett. am dienstag bin ich mit ner schulergruppe aus der primary bei einer lehrerkonferenz aufgetreten und wir haben passend zum thema ein franzoesisches friedenslied zum besten gegeben (la paix, paix, paix, la paix le monde entier oder so aehnlich). damit haben wirs am abend sogar bis in die lokalen fernsehnachrichten geschafft . donnerstags war antonia mit ihrer geige in der secondary- school zu gast, was sich naturlich auch doppelt gelohnt hat, da ich erstens en unterrichtsthema hatte zum verzapfen und zweitens viele von den kindenr noch nie eine geige gehoert haben, es also dementsprechend spannend fanden. nun noch zu letztem wochenende. da lisa, julia und esther nun ja gestern abend wieder nach hause geflogen sind (ich hoffe, sie sind alle heil daheim angekommen) haben wir das lezte wochenende noch so richtig nigerianisch genossen. nachdem wir am freitag noch einmal abends weggegangen sind in eine bar, stand am samstag eine traditionelle hochzeit auf dem plan. eine sehr gute bekannte meienr gastmutter hat geheiratet und wir wurden alle (also die ganze gruppe) eingeladen. eine klasse gelegenheit sich wieder in seine traditionellen gewaender zu werfen und natuerlich auch zu tanzen. bei traditionellen nigerianischen hochzeiten steht das gegenseitige respekt erweisen beider familien im mittelpunkt, und obwohl wir nicht sehr viel verstanden haben wars doch recht interessant. als die hochzeit fertig war sind wir dann alle 9 ( eine neue freiwillige, auch namens lisa, ist diese woche erst angereist) zu mir zum abschiedsdinner gefahren und meine gstmutter hat ordentlich yam und reis in peppersosse aufgetischt. war sehr lecker und anschliessend wurden natuerlich die heimreisenden verabschiedet. unsere gruppe ist damit in ibadan auf 5 gschrumpft (mirijam ist jetzt nach ibadan gezogen und hat sowohl die gastfamilie als auch das projekt gewechselt. sie ist jetzt bei der selben familie wie julia war untergebracht), was schon ein merklicher einschnitt is. und es liegen ja noch 4 weitere monate vor uns. so, das wars soweit wieder von meiner seite. an alle viele gruesse und eine schoene woche. philipp
10.11.08 13:26
 


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